Satzung

Kleine Kunst auf Wilhelmsburg e.V.


§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen Kleine Kunst auf  Wilhelmsburg e.V.“ und wird als gemeinnütziger Verein in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Hamburg eingetragen.
Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.


§ 2 Zweck des Vereins

Aufgaben des Vereins sind:

· die Förderung der Kunst und Kultur
· die Förderung der Bildung
· die Förderung von Völkerverständigung und Toleranz
· die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements insbesondere auf Wilhelmsburg

Der Verein verfolgt seine Zwecke insbesondere durch: die Ausrichtung von Kulturveranstaltungen aller Art, wie zum Beispiel Lesungen, Aufführungen, Musikveranstaltungen, Ausstellungen. Die Durchführung von Bildungs- und Informationsveranstaltungen zu kulturellen, historischen, sozial- und gesellschaftspolitischen Themen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung ($$ 51 bis 68 AO).


§ 3 Zweckgebundene Mittelverwendung

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Interessen und Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten auch bei Übernahme von Funktionen keine Vergütungen und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4 Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche Person werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Quartalsende. Wenn ein Mitglied gegen die Satzung oder die Zwecke und Interessen des Vereins verstoßen hat, kann es auf Antrag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung mit zwei Drittel Mehrheit ausgeschlossen werden. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung gegeben werden.


§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Die Mitglieder können jederzeit schriftlich Anträge stellen. Über die Anträge ist in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung zu beraten. Jedes Mitglied hat den festgesetzten Mitgliedsbeitrag im Geschäftsjahr zu bezahlen. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt. Sie ist berechtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen.


§ 6 Spenden

Zuwendungen (Spenden) können von Mitgliedern und Nichtmitgliedern zur Förderung des Vereinszweckes entrichtet werden.
Jede Spende kann mit der Auflage einer speziellen Zweckbindung verbunden werden, soweit sie den Aufgaben nach § 2 entspricht.


§7 Organe des Vereins sind:

· Der Vorstand
· Die Mitgliederversammlung


§ 8 Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus der/dem Vorsitzenden, der/dem stellvertretenden Vorsitzenden und der/dem Kassenwart/in. Sie bilden gleichzeitig den geschäftsführenden Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Je zwei Mitglieder des Vorstandes sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Der Vorstand erstellt den Haushaltsplan, einen Maßnahmen- und Aktionsplan, den Rechenschaftsbericht sowie die Jahresrechnung. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt und bleibt im Amt bis zur Neuwahl, die aus besonderen Gründen auch vorzeitig erfolgen kann. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit.


§ 9 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens einmal im Kalenderjahr einberufen. Der Vorstand kann weitere Mitgliederversammlungen einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn dies von einem Viertel der Mitglieder des Vereins schriftlich unter Angabe des Grundes verlangt wird. Die Mitglieder sind zu Versammlungen rechtzeitig, spätestens zehn Tage vor dem Termin unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder per e – mail einzuladen. Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung von der/dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes, geleitet. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß geladen ist und wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, binnen 4 Wochen eine erneute Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Jedes Mitglied des Vereins hat eine Stimme. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Satzungsänderungen bedürfen einer  Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.  Beratung und Beschlussfassung zu Satzungsänderungen sind nur zulässig, wenn sie als Tagesordnungspunkte in der Einladung aufgeführt sind. Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der/dem Versammlungsleiter/in und der/dem Schriftführer/in zu unterzeichnen ist.

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
· Wahl des Vorstands
· Wahl der/des Kassen-Prüferin/-Prüfers
· Beschlussfassung über Anträge und Satzungsänderungen
· Entgegennahme des Rechenschaftsberichts, der Jahresrechnung und des Berichtes der/des Kassenprüfers/in
· Entlastung des Vorstands
· Ausschluss von Mitgliedern



§ 10 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Diese Mitgliederversammlung ist nur beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß geladen ist und mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Wird diese Mindestzahl nicht erreicht, so ist vom Vorstand innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese Mitgliederversammlung entscheidet dann über die Auflösung des Vereins ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das nach Beendigung der Liquidation noch vorhandene Vereinsvermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es zur Förderung kultureller Zwecke, zur Förderung der Bildung oder der Völkerverständigung zu verwenden hat. Über den/die Begünstigten hat die auflösende Mitgliederversammlung einen Beschluss zu fassen. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.


§11 Sonstiges

Der Verein ist zum Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg anzumelden.


Hamburg, den 5. 2. 2010